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15.12.2014

Arbeitszeitaufzeichnungen werden ab 1.1.2015 liberalisiert


Drei wesentliche Vereinfachungen im AZG wird es ab Jahresbeginn 2015 geben und damit fallen schikanöse Erschwernisse endlich weg.
Bisher musste Beginn und Ende, sowie jede Ruhepause in der zeitlichen Lagerung, aufgezeichnet werden. Verstöße konnten vom Arbeitsinspektor bestraft werden.
Nun gilt folgendes:
1. Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeit, oder den Arbeitsort weitgehend selbst bestimmen können , müssen nur mehr die Dauer der Arbeitszeit, nicht mehr von- bis und auch keine Pausenangaben aufzeichnen.
2. Die übrigen Mitarbeiter müssen nunmehr die Pausen nicht mehr aufzeichnen, wenn dies in einer Einzelvereinbarung mit dem Betriebsinhaber so geregelt wird.
Bisher musste dafür eine generelle Betriebsvereinbarung vorliegen.
Es empfiehlt sich daher, sofort solche Vereinbarungen für jeden MA abzuschließen.
Die Ruhepausen durften bisher nur 30 Minuten dauern, das entfällt nunmehr.
3. Bei fixer Arbeitszeitaufteilung kann die Aufzeichnung ganz entfallen. Nur Abweichungen müssen- logischerweise – erfasst werden. Am Monatsende muss es einen Hinweis geben, wenn keine Abweichungen gegeben waren.
4. Sonstige Erleichterungen:
Arbeitnehmer dürfen ihre Aufzeichnungen monatlich abgeben. Das ist nunmehr rechtlich gesichert. Wird die Entgegennahme der Arbeitsaufzeichnungen vom Betrieb verweigert, so verfallen die Ansprüche dennoch nicht.
Für den Arbeitgeber entfällt ab 2015 die Meldepflicht, gegenüber dem Arbeitsinspektorat bezüglich Schichtarbeit und Kurzpausen.



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